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	<title>Kommentare zu: Warum es hier (momentan) so still ist</title>
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	<description>Begegnungen mit dem Voynich-Manuskript</description>
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		<title>Von: Ralph</title>
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		<dc:creator>Ralph</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 01 Jan 2012 11:54:15 +0000</pubDate>
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		<description>Zur Glossolalie: finden sich Transkriptionen in:
Pfister, Oskar: Die psychologische Enträtselung der religiösen Glossolalie und der automatischen Kryptographie, in: Jahrbuch für psychoanalytische und psychopathologische Forschungen. Leipzig/Wien: Deuticke 1911, 3. Bd., 1. Hälfte, S. 427-466 

Dazu nur so viel: als Literaturwissenschaftler und Kunsthistoriker konnte ich nachweisen, dass die Lautgedichte von Hugo Ball (Dada) unmittelbar auf diese Transkriptionen zurückgehen. Glossolalie als unmittelbar eingegebene, erfundene Sprache hängt sicher mit dem zeitlichen Kontext des Äußernden zusammen. Insofern sollte sich das Voynich-Manuskript nur schwer daraufhin untersuchen lassen. Hat sich denn mal ein Hebräisch-Experte des Textes angenommen?

Eine Deutung der Motivation des Autors finde ich nirgends: hat er vielleicht ein wissenschaftliches Werk vortäuschen MÜSSEN? As Ausgleich für nicht funktionierende Praktiken, Gold herzustellen - eingeschlossen am Herrscherhof? Die Masterialen hätten inb dieser angenommenen Situation bereits vorgelegen. Die Ähnlichkeit zu alchemistischen Schriften ist, was die Annotation, das Schrifdtbild, die Abbildungsgüte etc angeht, nicht von der Hand zu weisen. Es scheint ein &quot;Als ob&quot;-Werk zu sein, in sehr vielen, verschiedenen Hinsichten. Daher würde es auch Probleme geben mit der Vergleichbarkeit zu anderen zeitgenössischen oder früheren alchemistischen Abhandlungen. Ähnlichkeiten könnten nur formaliter erkannt werden, und das sollte machbar sein.

Bereist auf den ersten Blick auf das Manuskript fällt auf, dass zuerst die Pflanzen bzw. Abbildungen aufs Blatt kamen, die dann vom Text &quot;umrahmt&quot; wurden. Dabei fallen an den zeilenenden immer wieder notwendige Füllselworte auf, die genau so viele Buchstaben enthalten, wie es zur Schliessung der Lücke hin zur Illustration notwendig ist.

Zu den Redundanzen: auch die haben ein klares Vorbild: magische Texte und Rituale bedienen sich oft vor der manuskript-Zeit (&quot;Abra Kadabra&quot;) ähnlich klingenden Wortfolgen. Sie dienen im Voytich-Manuskript evt. dem Herstellen von Legitimation: seht her, es handelt sich um einen sehr alten, ehrwürdigen Text, etc etc.

Im gewöhlichen Mittelalter waren wenige Text-Semantiken so zu vestehen, wie sie geschrieben wurden - ich erinnere an den vierfachen Schriftsinn. Seitenweise wrd über den Löwen etc fabuliert, und jede der Eigenschaften - so sewltsam sie auch sein mag - bedeutet auf einer entspr. aussertextlichen &gt;Ebene etwas völlig anderes. Ganz ohne Kryptographie. Normalerweise ist es diese Vorgehensweise, der sich die Alchemie bedient - dort ist es Allegorisierung und Personifikation - allerdings mit bekannten Elementen. Das spielt auch hier im Manuskript eine Rolle - &quot;als ob&quot; Wissen versteckt werden sollte.

Darstellungskonventionen: nun, nach meiner Menung konnte der Autor schreiben. Auf keinen Fall aber war er ein Illustrator. Trotzdem muss er eine Vielzahl von anderen manuskripten gekannt haben, weil er Ähnliches produziert. Zu erforschen wäre, ob es vergleichbare &quot;schlecht geschriebene&quot;, also nachlässig entworfene Handschriften dieser Länge im MA gab - man kennt die wunderbar schön verfassten und illustrierten Handschriften aus Klöstern, die mit dem hier Gezeigten nichts zu tun haben.

Sviel meine ersten, evt nicht sehr viel weiterhelfenden Eindrücke bei der kurzen, knappe Beschäftigung mit dem Thema. Geren wede ich demnächst meine Fragen hier nochmal in geordneter Form stellen, auch wenn meine Grundannahme einer &quot;erzwungenen Täuschung&quot; nicht jedem gefällt.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Zur Glossolalie: finden sich Transkriptionen in:<br />
Pfister, Oskar: Die psychologische Enträtselung der religiösen Glossolalie und der automatischen Kryptographie, in: Jahrbuch für psychoanalytische und psychopathologische Forschungen. Leipzig/Wien: Deuticke 1911, 3. Bd., 1. Hälfte, S. 427-466 </p>
<p>Dazu nur so viel: als Literaturwissenschaftler und Kunsthistoriker konnte ich nachweisen, dass die Lautgedichte von Hugo Ball (Dada) unmittelbar auf diese Transkriptionen zurückgehen. Glossolalie als unmittelbar eingegebene, erfundene Sprache hängt sicher mit dem zeitlichen Kontext des Äußernden zusammen. Insofern sollte sich das Voynich-Manuskript nur schwer daraufhin untersuchen lassen. Hat sich denn mal ein Hebräisch-Experte des Textes angenommen?</p>
<p>Eine Deutung der Motivation des Autors finde ich nirgends: hat er vielleicht ein wissenschaftliches Werk vortäuschen MÜSSEN? As Ausgleich für nicht funktionierende Praktiken, Gold herzustellen &#8211; eingeschlossen am Herrscherhof? Die Masterialen hätten inb dieser angenommenen Situation bereits vorgelegen. Die Ähnlichkeit zu alchemistischen Schriften ist, was die Annotation, das Schrifdtbild, die Abbildungsgüte etc angeht, nicht von der Hand zu weisen. Es scheint ein &#8222;Als ob&#8220;-Werk zu sein, in sehr vielen, verschiedenen Hinsichten. Daher würde es auch Probleme geben mit der Vergleichbarkeit zu anderen zeitgenössischen oder früheren alchemistischen Abhandlungen. Ähnlichkeiten könnten nur formaliter erkannt werden, und das sollte machbar sein.</p>
<p>Bereist auf den ersten Blick auf das Manuskript fällt auf, dass zuerst die Pflanzen bzw. Abbildungen aufs Blatt kamen, die dann vom Text &#8222;umrahmt&#8220; wurden. Dabei fallen an den zeilenenden immer wieder notwendige Füllselworte auf, die genau so viele Buchstaben enthalten, wie es zur Schliessung der Lücke hin zur Illustration notwendig ist.</p>
<p>Zu den Redundanzen: auch die haben ein klares Vorbild: magische Texte und Rituale bedienen sich oft vor der manuskript-Zeit (&#8222;Abra Kadabra&#8220;) ähnlich klingenden Wortfolgen. Sie dienen im Voytich-Manuskript evt. dem Herstellen von Legitimation: seht her, es handelt sich um einen sehr alten, ehrwürdigen Text, etc etc.</p>
<p>Im gewöhlichen Mittelalter waren wenige Text-Semantiken so zu vestehen, wie sie geschrieben wurden &#8211; ich erinnere an den vierfachen Schriftsinn. Seitenweise wrd über den Löwen etc fabuliert, und jede der Eigenschaften &#8211; so sewltsam sie auch sein mag &#8211; bedeutet auf einer entspr. aussertextlichen &gt;Ebene etwas völlig anderes. Ganz ohne Kryptographie. Normalerweise ist es diese Vorgehensweise, der sich die Alchemie bedient &#8211; dort ist es Allegorisierung und Personifikation &#8211; allerdings mit bekannten Elementen. Das spielt auch hier im Manuskript eine Rolle &#8211; &#8222;als ob&#8220; Wissen versteckt werden sollte.</p>
<p>Darstellungskonventionen: nun, nach meiner Menung konnte der Autor schreiben. Auf keinen Fall aber war er ein Illustrator. Trotzdem muss er eine Vielzahl von anderen manuskripten gekannt haben, weil er Ähnliches produziert. Zu erforschen wäre, ob es vergleichbare &#8222;schlecht geschriebene&#8220;, also nachlässig entworfene Handschriften dieser Länge im MA gab &#8211; man kennt die wunderbar schön verfassten und illustrierten Handschriften aus Klöstern, die mit dem hier Gezeigten nichts zu tun haben.</p>
<p>Sviel meine ersten, evt nicht sehr viel weiterhelfenden Eindrücke bei der kurzen, knappe Beschäftigung mit dem Thema. Geren wede ich demnächst meine Fragen hier nochmal in geordneter Form stellen, auch wenn meine Grundannahme einer &#8222;erzwungenen Täuschung&#8220; nicht jedem gefällt.</p>
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	<item>
		<title>Von: Zlatoděj J.T.Prof.</title>
		<link>http://voynich.tamagothi.de/2010/01/11/warum-es-hier-momentan-so-still-ist/comment-page-1/#comment-6280</link>
		<dc:creator>Zlatoděj J.T.Prof.</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 13 Jun 2011 00:24:47 +0000</pubDate>
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		<description>The voynich Manuscript is writen and encrypted in the Czech language.
Author ! AUTHOR , manuscript Czech alchemist 15th century ,John of Lazy ( John Lassnioro).
Real name manuscript - Gold Mud - .

Manuscript can not resolve the English language.
( I have compiled many pages of the manuscript (150 pages). Manuscript = Alchemy.
Alchemist John of Lazy ,used when writing Manuscript ink = (ink composition , green vitriol (Fe SO4 - 7 H2O) + and oak balls)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>The voynich Manuscript is writen and encrypted in the Czech language.<br />
Author ! AUTHOR , manuscript Czech alchemist 15th century ,John of Lazy ( John Lassnioro).<br />
Real name manuscript &#8211; Gold Mud &#8211; .</p>
<p>Manuscript can not resolve the English language.<br />
( I have compiled many pages of the manuscript (150 pages). Manuscript = Alchemy.<br />
Alchemist John of Lazy ,used when writing Manuscript ink = (ink composition , green vitriol (Fe SO4 &#8211; 7 H2O) + and oak balls)</p>
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	</item>
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		<title>Von: Neugierig</title>
		<link>http://voynich.tamagothi.de/2010/01/11/warum-es-hier-momentan-so-still-ist/comment-page-1/#comment-4483</link>
		<dc:creator>Neugierig</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 30 Jan 2011 14:49:08 +0000</pubDate>
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		<description>Hat mal jemand diese tchechische Seite übersetzt, ich meine den Inhalt. Ist da was dran???</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hat mal jemand diese tchechische Seite übersetzt, ich meine den Inhalt. Ist da was dran???</p>
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		<title>Von: Zlatoděj J.T.</title>
		<link>http://voynich.tamagothi.de/2010/01/11/warum-es-hier-momentan-so-still-ist/comment-page-1/#comment-4336</link>
		<dc:creator>Zlatoděj J.T.</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 13 Jan 2011 01:36:46 +0000</pubDate>
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		<description>Voynich manuscript = manuscript (traktát)Gold Mud). Author = Jan Lazy ( John of Lazy) 1454.

The manuscript is writen and encrypted in the Czech language.

Josef Zlatoděj.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Voynich manuscript = manuscript (traktát)Gold Mud). Author = Jan Lazy ( John of Lazy) 1454.</p>
<p>The manuscript is writen and encrypted in the Czech language.</p>
<p>Josef Zlatoděj.</p>
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		<title>Von: Far_Sky</title>
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		<dc:creator>Far_Sky</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 13 Mar 2010 20:11:24 +0000</pubDate>
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		<description>Hat schonmal jemand daran Gedacht das der Verfasser ein Autist gewesen sein könnte?Velleicht irgend ein Autistisches Kind das von seinen (reichen) Eltern gut versorgt wurde und so dieses Werk schuf... .?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hat schonmal jemand daran Gedacht das der Verfasser ein Autist gewesen sein könnte?Velleicht irgend ein Autistisches Kind das von seinen (reichen) Eltern gut versorgt wurde und so dieses Werk schuf&#8230; .?</p>
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	<item>
		<title>Von: v0id</title>
		<link>http://voynich.tamagothi.de/2010/01/11/warum-es-hier-momentan-so-still-ist/comment-page-1/#comment-3092</link>
		<dc:creator>v0id</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 12 Mar 2010 20:03:33 +0000</pubDate>
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		<description>Es ist einfach ein fantastisches Kunstwerk. Der Künstler wollte ein Manuskript schaffen das für sich alleinstehend ein Kunstwerk ist das durch nichts in seiner zeit vergleichbar war.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Es ist einfach ein fantastisches Kunstwerk. Der Künstler wollte ein Manuskript schaffen das für sich alleinstehend ein Kunstwerk ist das durch nichts in seiner zeit vergleichbar war.</p>
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		<title>Von: Sabine Maier</title>
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		<dc:creator>Sabine Maier</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 10 Mar 2010 21:38:36 +0000</pubDate>
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		<description>Hallo,
ich bin heute unabhängig von allem hier geschriebenen auf die Idee gekommen, es war eine
Autistin, die sich ihre eigene Welt schuf. Sie war ganz begeistert von der Idee, dies alles zu beschreiben und konnte wahrscheinlich selbst kein einziges Wort lesen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo,<br />
ich bin heute unabhängig von allem hier geschriebenen auf die Idee gekommen, es war eine<br />
Autistin, die sich ihre eigene Welt schuf. Sie war ganz begeistert von der Idee, dies alles zu beschreiben und konnte wahrscheinlich selbst kein einziges Wort lesen.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Rene Zandbergen</title>
		<link>http://voynich.tamagothi.de/2010/01/11/warum-es-hier-momentan-so-still-ist/comment-page-1/#comment-3050</link>
		<dc:creator>Rene Zandbergen</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 22 Feb 2010 12:26:30 +0000</pubDate>
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		<description>@Niklas, und allen Mitlesenden.

Die Datierung des Perkaments ruft für mich allerdings keine Kontroversen hervor. Die meisten Theorien die es so über das Voynich MS gibt stammen von Leuten, die auf diesem Gebiet keine Erfahrung haben, und vielleicht noch nie eine alte Handschrift gesehen haben. Das ist natürlich keine Schande, ich gehöre selbst zu diesen Leuten. Wenn man aber die Meinungen der Experten sieht (die Wenigen die es gibt) passt die Datierung ziemlich ordentlich.

Ich habe mich in den letzten Monaten etwas mehr in den alten Kräuterbuch Manuskripten vertieft, und vieles dazu gelernt. Von vielen gut recherchieten und vor allem lesbaren Exemplaren weiss man nur in welchem Jahrhundert die geschrieben wurden und in welchem Land. Bei vielen sind die Pflanzen noch schlechter dargestellt als im Voynich MS, und nur identifizierbar weil man andere Exemplare des gleichen Werkes hat. Beim Voynich MS stört hauptsächlich die katastrofal ausgeführte Bemalung mit Farben. Und ja, es könnten nur Phantasiepflanzen sein, aber auch das gibt es noch.

Für mich ist das Voynich MS inzwischen weniger &#039;fremd&#039; als es vorher war. 

Ob der Autor geistlich nicht ganz normal war? ich könnte es mir vorstellen. Allerdings hat er sich in vielen der gleichen Themen wie Johannes Hartlieb interessiert - ist sogar fast erstaunlich.

http://www.biologiezentrum.at/pdf_frei_remote/LBB_0012_1_0263-0268.pdf</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Niklas, und allen Mitlesenden.</p>
<p>Die Datierung des Perkaments ruft für mich allerdings keine Kontroversen hervor. Die meisten Theorien die es so über das Voynich MS gibt stammen von Leuten, die auf diesem Gebiet keine Erfahrung haben, und vielleicht noch nie eine alte Handschrift gesehen haben. Das ist natürlich keine Schande, ich gehöre selbst zu diesen Leuten. Wenn man aber die Meinungen der Experten sieht (die Wenigen die es gibt) passt die Datierung ziemlich ordentlich.</p>
<p>Ich habe mich in den letzten Monaten etwas mehr in den alten Kräuterbuch Manuskripten vertieft, und vieles dazu gelernt. Von vielen gut recherchieten und vor allem lesbaren Exemplaren weiss man nur in welchem Jahrhundert die geschrieben wurden und in welchem Land. Bei vielen sind die Pflanzen noch schlechter dargestellt als im Voynich MS, und nur identifizierbar weil man andere Exemplare des gleichen Werkes hat. Beim Voynich MS stört hauptsächlich die katastrofal ausgeführte Bemalung mit Farben. Und ja, es könnten nur Phantasiepflanzen sein, aber auch das gibt es noch.</p>
<p>Für mich ist das Voynich MS inzwischen weniger &#8218;fremd&#8216; als es vorher war. </p>
<p>Ob der Autor geistlich nicht ganz normal war? ich könnte es mir vorstellen. Allerdings hat er sich in vielen der gleichen Themen wie Johannes Hartlieb interessiert &#8211; ist sogar fast erstaunlich.</p>
<p><a href="http://www.biologiezentrum.at/pdf_frei_remote/LBB_0012_1_0263-0268.pdf" >http://www.biologiezentrum.at/pdf_frei_rem ote/LBB_0012_1_0263-0268.pdf</a></p>
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	<item>
		<title>Von: Niklas</title>
		<link>http://voynich.tamagothi.de/2010/01/11/warum-es-hier-momentan-so-still-ist/comment-page-1/#comment-2902</link>
		<dc:creator>Niklas</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 03 Feb 2010 19:46:08 +0000</pubDate>
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		<description>@ Rene Zandbergen

&gt;Auch hier möchte ich kurz eingehen auf das &gt;Statement „dass die Tinte „nicht lange“ nach &gt;der Herstellung des Pergamentes aufgetragen &gt;wurde“.
&gt;
&gt;Dies wurde nicht forensisch festgestellt, &gt;sondern nur, dass das Pergament nicht vorher &gt;beschrieben war. Die Zeit zwischen &gt;Herstellung und Beschriftung hat man gar &gt;nicht messen können.
&gt;
&gt;Allerdings weiss man, dass ‚übicherweise‘ &gt;Pergament nicht lange aufbewahrt wurde, &gt;sondern eher gleich benutzt.

Danke Ihnen, Herr Zandbergen, für dieses wahre Wort. Seit der ORF-Doku sind alle irre geworden. Zuvor sollte keine Theorie Gültigkeit besitzen, wenn sie nicht einwandfrei bewiesene Grundannahmen hatte. Jetzt gilt es überall als &#039;gesichert&#039;, dass das Voynich zwischen 1404 und 1438 entstanden ist - nur weil es so im ORF kam. Tatsache ist, das wir auch jetzt KEIN gesichertes Wissen über die Enstehungszeit des VM haben, außer dass es nach 1404 war.
Mit dem Hinweis, dass &quot;‚üblicherweise‘ Pergament nicht lange aufbewahrt wurde&quot;, werden alle mühsam erarbeiteten Theorien hinweggefegt, während vorher immer nur der felsenfeste Beweis Gewicht hatte. Aber was ist am Voynich schon &#039;üblich&#039;? Gar nichts. 
Ist denn ein hochbegabter Irrer in Sonderstellung in einem Heim für Geisterseher im 15. Jahrhundert, versorgt mit frischem Pergament für sehr viel Geld, der hier seine Laute aufmalte -  ist das wirklich so viel leichter anzunehmen als der Einwand, dass das Pergament ja auch hundert Jahre im Schrank gelegen haben kann, bevor es dann benutzt wurde - aus welchen Gründen auch immer?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@ Rene Zandbergen</p>
<p>&gt;Auch hier möchte ich kurz eingehen auf das &gt;Statement „dass die Tinte „nicht lange“ nach &gt;der Herstellung des Pergamentes aufgetragen &gt;wurde“.<br />
&gt;<br />
&gt;Dies wurde nicht forensisch festgestellt, &gt;sondern nur, dass das Pergament nicht vorher &gt;beschrieben war. Die Zeit zwischen &gt;Herstellung und Beschriftung hat man gar &gt;nicht messen können.<br />
&gt;<br />
&gt;Allerdings weiss man, dass ‚übicherweise‘ &gt;Pergament nicht lange aufbewahrt wurde, &gt;sondern eher gleich benutzt.</p>
<p>Danke Ihnen, Herr Zandbergen, für dieses wahre Wort. Seit der ORF-Doku sind alle irre geworden. Zuvor sollte keine Theorie Gültigkeit besitzen, wenn sie nicht einwandfrei bewiesene Grundannahmen hatte. Jetzt gilt es überall als &#8218;gesichert&#8216;, dass das Voynich zwischen 1404 und 1438 entstanden ist &#8211; nur weil es so im ORF kam. Tatsache ist, das wir auch jetzt KEIN gesichertes Wissen über die Enstehungszeit des VM haben, außer dass es nach 1404 war.<br />
Mit dem Hinweis, dass &#8222;‚üblicherweise‘ Pergament nicht lange aufbewahrt wurde&#8220;, werden alle mühsam erarbeiteten Theorien hinweggefegt, während vorher immer nur der felsenfeste Beweis Gewicht hatte. Aber was ist am Voynich schon &#8218;üblich&#8216;? Gar nichts.<br />
Ist denn ein hochbegabter Irrer in Sonderstellung in einem Heim für Geisterseher im 15. Jahrhundert, versorgt mit frischem Pergament für sehr viel Geld, der hier seine Laute aufmalte &#8211;  ist das wirklich so viel leichter anzunehmen als der Einwand, dass das Pergament ja auch hundert Jahre im Schrank gelegen haben kann, bevor es dann benutzt wurde &#8211; aus welchen Gründen auch immer?</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Madoc</title>
		<link>http://voynich.tamagothi.de/2010/01/11/warum-es-hier-momentan-so-still-ist/comment-page-1/#comment-2897</link>
		<dc:creator>Madoc</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 02 Feb 2010 09:39:51 +0000</pubDate>
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		<description>@J.S.:

Mein Wissen über das 15. Jahrhundert ist bei weitem zu bescheiden, um die Frage zu beantworten, wie zur dieser Zeit mit geistig gestörten Menschen verfahren wurde. Das Wort &quot;behindert&quot; habe ich intuitiv benutzt; wie ich grade bei Wikipedia gelesen habe, wird der Autismus als Entwicklungsstörung eingestuft. Ich meinte, dass Autisten oft insofern behindert sind, dass sie kein normales Leben führen können. Aber das ist jetzt wiederum auch nur ein Vorurteil von mir.

Vielleicht gibt es ja wirklich eine Möglichkeit, Schriftsysteme zu untersuchen, die von psychisch gestörten Menschen entwickelt wurden, und Korrelationen zum Voynich-Manuskript zu finden. Das ist doch im Grunde ähnlich zu Herrn Schwerdtfegers Idee, das Manuskript könnte durch automatisches Schreiben oder ähnliche Methoden entstanden sein.

Wer weiß, vielleicht hielten die reichen Eltern eines autistischen Kindes im 15. Jahrhundert für übersinnlich inspiriert, was ihr Kind zu Pergament brachte. Vielleicht saßen sie über dem Manuskript und rätselten und sinnierten darüber, was die merkwürdige Schrift wohl bedeuten mag. Vielleicht waren sie genau so ratlos wie wir heute.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@J.S.:</p>
<p>Mein Wissen über das 15. Jahrhundert ist bei weitem zu bescheiden, um die Frage zu beantworten, wie zur dieser Zeit mit geistig gestörten Menschen verfahren wurde. Das Wort &#8222;behindert&#8220; habe ich intuitiv benutzt; wie ich grade bei Wikipedia gelesen habe, wird der Autismus als Entwicklungsstörung eingestuft. Ich meinte, dass Autisten oft insofern behindert sind, dass sie kein normales Leben führen können. Aber das ist jetzt wiederum auch nur ein Vorurteil von mir.</p>
<p>Vielleicht gibt es ja wirklich eine Möglichkeit, Schriftsysteme zu untersuchen, die von psychisch gestörten Menschen entwickelt wurden, und Korrelationen zum Voynich-Manuskript zu finden. Das ist doch im Grunde ähnlich zu Herrn Schwerdtfegers Idee, das Manuskript könnte durch automatisches Schreiben oder ähnliche Methoden entstanden sein.</p>
<p>Wer weiß, vielleicht hielten die reichen Eltern eines autistischen Kindes im 15. Jahrhundert für übersinnlich inspiriert, was ihr Kind zu Pergament brachte. Vielleicht saßen sie über dem Manuskript und rätselten und sinnierten darüber, was die merkwürdige Schrift wohl bedeuten mag. Vielleicht waren sie genau so ratlos wie wir heute.</p>
]]></content:encoded>
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